Kommunität vom Jakobsbrunnen


Wilkommen Wilkommen Deutsch
Wer sind wir ?
Was tun wir ?
Unsere Aktivitäten (Programm)
Lebensworte
Worterklärungen
Andere Sites
Schreiben Sie uns
Worterklärungen

 

 

 

Ausgiessung des Heiligen Geistes oder Taufe im Hl. Geist : Es handelt sich um eine persönliche Erfahrung, die sich bis in unsere Sensibilität auswirkt. Sie ist Folge einer persönlichen Übergabe an Christus und Öffnung für den Heiligen Geist. Normalerweise geschieht diese Lebensübergabe in einer Gruppe von Christen, die für die Person beten, damit sich die Gnade des Hl. Geistes, den sie schon bei der sakramentalen Taufe erhalten hat, ganz in ihr entfaltet.

Beten in Zungen : Oder Glossolallie, oder "Gabe der Zungen" ist ein Charisma, das mehrmals im Neuen Testament erwähnt wird (Apg. 10,46, Apg. 19,5, 1.Kor. Kap. 12-14)
Beten in Zungen ist : zu Gott sprechen (und nicht zu Menschen) in einer Sprache, die jenseits jeglicher bekannten Sprache ist. Der Betende versteht nicht, was er sagt, aber er bleibt sich immer bewusst, dass er betet (er ist weder in Ekstase noch in Trance) und ist jederzeit frei zu beginnen, weiterzubeten oder aufzuhören. "Im Geist redet er geheimnisvolle Dinge" (1.Kor. 14,2)
Durch das Zungen-Gebet wird der, der betet, innerlich aufgebaut (sein Wesen wird vereinheitlicht, er wird zu einem tieferen Glauben provoziert). Diese Gabe ist für alle da, nicht nur für einige Auserwählte. Paulus sagt (1.Kor. 14,5) : "Ich wünschte, ihr würdet alle in Zungen reden". Dieses Charisma ist das in den Gebetsgruppen am meisten ausgeübte.
Beten in Zungen ist eine Gnade, die das persönliche Gebet betrifft. In Gebetsversammlungen wird es von allen gemeinsam gleichzeitig geübt in Form eines betenden Murmelns, das übergehen kann in einen gesungenen Lobeshymnus, wo jeder einselne in der Harmonie des Ganzen seinen Platz findet.
Eine andere Form dieser Gabe ist das Reden in Zungen. In einer Gebetsversammlung redet einer allein mit lauter Stimme unter Einwirkung des Hl. Geistes in dieser geheimnisvollen Sprache. Paulus sagt, dass in diesem Fall eine Deutung des Gesagten gegeben werden soll, damit alle verstehen, was der Geist den Versammelten sagen will.

Bibel : Dieses Buch ist in Wirklichkeit eine Sammlung verschiedener Bücher, ganz verschiedenen Stils: Geschichte, Dichtung, Recht, Gebet, Weisheitsschriften und andere. Sie besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament und bildet die Basis des christlichen Glaubens.

Charisma (Plural: Charismen) : Es handelt sich um Gaben des Heiligen Geistes, die eine Person oder eine Gruppe erhalten in dem Moment, wo eine andere Person es nötig hat. Das Charisma wirkt in dieser Person zu ihrem geistlichen und menschlichen Fortschritt..

Engagement auf Lebenszeit : Sich im Jakobsbrunnen auf Lebenszeit verpflichten bedeutet, sich in dieser Kommunität Christus zu weihen. Diese Verpflichtung berührt die 3 fundamentalen Aspekte mmenschlichen Handelns: Seine Beziehung zur Macht, zum Sex und zum Geld. Sein em Verhältnis zur Macht begegnet die Verpflichtung zum Gehorsam. - Je nach dem bestehenden Lebensstand wird das Verhältnis zum anderen Geschlecht berührt: Ehelose, Witwen oder alleinstehende Elternteile verpflichten sich endgültig zum Cölibat. Ehepaare erneuern ihr Ehesakrament. - Bezüglich des Verhältnisses zum Geld: Wer sich auf Lebenszeit verpflichtet, verzichtet auf allen Besitz und verteilt seine Güter in der Weise, wie es ihm der Herr ins Herz gibt.

Ignatius von Loyola : Geboren 1491 im Baskenland. Edelmann im Dienst des Königs von Navarra. Bei der Belagerung von Pamplona wird er verletzt und muss sein Zimmer während mehrere Monate hüten. Dabei erfährt er den lebendigen Gott und erlebt eine radikale Bekehrung. Um andere im christlichen Glauben unterweisen zu können, geht er mit 40 J. nach Paris zum Theologiestudium. Dort sammelt er seine ersten Gefährten um sich und gründet 1540 die Gesellschaft Jesu, den Jesuiten-orden.

Für weitere Einzelheiten über Ignatius und die Ignatianische Spiritualität :e hier klicken .

Jesuit : Glied der Gesellschaft Jesu. Dies ist ein religiöser Orden, der von Ignatius von Loyola 1540 gegründet wurde.

Kanonisches Recht : Die bürgerliche Gesellschaft kennt verschiedene Gesetzbücher, nach denen die Beziehungen zwischen Personen und Gruppen geregelt werden (z.B. das Bürgerliche Gesetzbuch). So werden in der zivilen Gesellschaft Rechte und Pflichten eines jeden festgelegt. Ebenso hat die Kirche ein Gesetzbuch, das die Beziehungen ihrer Glieder untereinander regelt: Das Kanonische Recht. Es wurde 1983 im Geist des II. Vatikanischen Konzils erneuert.

Kreuz-Schwestern : Dieser Orden wurde 1848 von Adele v. Glaubitz in Strasburg gegründet. Er hat auch heute noch einen wichtigen Zweig in Deutschland. Deutsche und französische Kreuz-Schwestern stehen in enger Verbindung. Zu Beginn kümmerten sie sich um verwahrloste Jugendliche, später gründeten sie Spezialeinrichtungen für Seh- und Hörbehinderte. Heute wollen sie vor allem "mit" den Menschen sein, da wo sie sind.

Oekumene : Dies ist eine Bewegung innerhalb der verschiedenen christlichen Kirchen, die angesichts des Skandals der Kirchentrennung entstanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Angehörigen einer anderen Kirche zu seinen eigenen Überzeugungen zu bekehren, sondern darum, zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zu kommen. Deshalb wollen die Glieder verschiedener Kirchen miteinander reden, beten, die Bibel lesen. Durch diesen Dialog lernen sie sowohl die eigene kirchliche Tradition wie jene der anderen Kirchen besser kennen und verstehen. Das Ziel ist, dass eines Tages die sichtbare Einheit des Leibes Christi - das ist: die Kirche - Wirklichkeit werde.

Teilhard de Chardin : Französischer Jesuit und Paläontologe von Weltrang. Gestorben 1955. Seine geistliche und mystische Vision der Entwicklung des Universums hat Wege aufgezeigt zu einer Versöhnung zwischen Naturwissenschaften und christlichem Glauben. Bücher: "Das göttliche Milieu", "Hymnus des Weltalls".

Vereinigung der Gläubigen : Im Neuen Katholischen Kanonischen Recht von 1983 erkennt die Katholische Kirche verschiedene Typen von Vereinigungen innerhalb der Kirche an. Es handelt sich um Gruppierungen von Christen, die ein gemeinsames Ziel haben und dieses mit den gleichen Mitteln erreichen wollen. Wie bürgerliche Vereinigungen ihre Statuten beim Gericht hinterlegen, so müssen die Statuten dieser Vereinigungen vom Bischof geprüft und anerkannt sein.

Zurück zum Beginn der Seite

Copyright 2001 Communauté du Puits de Jacob. Tous droits réservés pour tous pays.